Rezensionen

 „Jagdtrieb“ von Henrik Esch

Der junge Anwalt Paul Colossa erbt die Kanzlei seines Onkels, der überraschend verstorben ist – Selbstmord, offenbar. Und damit auch die Wohnung des Onkels sowie jeder Menge Klienten mit alltäglichen bis seltsamen Anliegen. Dazu gehört auch Maja, die Tochter eines zwielichtigen russischen Unternehmers. Sie wird von ihrem Exfreund gestalkt und Paul soll ein Kontaktverbot erwirken. Klare Sache – doch die Schwierigkeiten beginnen und irgendwie ist nichts, wie es zu Beginn schien. Natürlich ist Maja auch noch sehr hübsch und Paul verliebt sich in sie

 

Henrik Eschs Schreibstil ist lebendig und abwechslungsreich, voller unerwarteter Details und Wendungen. Die Figur Paul bedient ein wenig das Klischee eines jungen Juristen, der vor Selbstvertrauen fast platzt und letztendlich zwar viele Paragraphen auswendig weiß, aber in der Realität ein wenig verloren und unbeholfen ist.

Ich fand das Buch spannend, die Handlung war nie wirklich zu erahnen da viele Details erst im Laufe der Geschichte preisgegeben werden. Dennoch ist es kein finsterer Krimi – Henrik Esch hat es geschafft, genug Kuriositäten einzubauen um die Geschichte ein klein wenig ins Absurde zu ziehen und den Leser zum Schmunzeln zu bringen.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Jagdtrieb/Hendrik-Esch/Goldmann-TB/e538018.rhd

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